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Historisches Moosbrunn

1113 bringt uns die erste urkundliche Erwähnung. Die Geschichte von Moosbrunn ist sehr eng mit der Geschichte der Pfarrkirche verknüpft. Die Mutterkirche Traiskirchen wurde von Herzog Leopold III an den Heiligen (1095-1136) mit ihren Rechten und Pflichten dem Stifte Melk geschenkt. Dieser Mutterkirche gehörte nun Moosbrunn als Filialkirche an.

1120 wird zum erstenmal der Name "Brunen" genannt. Zur besseren Unterscheidung von anderen Siedlungen gleichen Namens wir dann "Brunen" durch das Kennzeichen "Moos" näher bestimmt.

1120 wird auch ein Bernhard von Moosbrunn genannt, der am Kappenhügel einen Freihof als Ritterlehen besessen haben soll. Moosbrunn hieß früher "Mosebrune"

1247 wird es "Mosprune" genannt. Um dieses Jahr war unsere Gegend Schauplatz großer Verwüstungen durch die Ungarn.

1312 wird Moosbrunn offiziell genannt und ist bereits eine größere Siedlung.

1529 Bei der ersten Türkenbelagerung Wiens haben viele Türken unsere Bewohner ermordet. Der Pfarrhof und die Kirche wurden verwüstet.

1628 Das älteste Dokument aus Moosbrunn stammt aus diesem Jahr - das sogenannte "Tauff Buech". In diesem Buch sind Taufen, Trauungen und Todesfälle eingetragen.

1645 wütete die Pest. Dies ist belegt, weil bei der Torwache der Stadt Wien zur besseren Kontrolle eine Liste aller verseuchten Orte auflag.

1650 vernichtete ein großer Hagelschlag die ganze Ernte.

1683 war das Türkenjahr (Thürkhenjahr) Unsere Gegend war ein Schauplatz von unsagbaren Leiden und Drangsalen.

1702 waren die Krutzeneinfälle. Der Ort wurde wieder verwüstet und die ganze Umgebung stand in Flammen.

1704 Am 25. und 26.Mai fiel soviel Schnee, dass die blühenden Bäume unter der schweren Last brachen.

1729/30 war der strengste Winter aller Zeiten. Die Vögel fielen tot vom Himmel, die Menschen erfroren in ihren Wohnungen und Häusern.

1787 kam der Bescheid, die alte Pfarrkirche am Friedhof sei abzutragen. Das war das Todesurteil über unsere alte sehenswerte Kirche, ein Wahrzeichen Moosbrunn.

1801 stand nun der Dreihundelturm ganz allein inmitten des Friedhofs. Er ist älter als die Kirche und stand getrennt von ihr. Es sind zwei Hundsköpfe, aber wie drei anzusehen.

1813 wütete ein Großfeuer in Moosbrunn. Der halbe Ort stand in Flammen.

1831 brach die Pest aus. Als Dank, dass in Moosbrunn so wenig Opfer zu beklagen waren, wurde 1833 auf der Straße nach Wien eine Cholerakapelle errichtet.

1848 erfolgte die Aufhebung des Untertänigkeitsverhältnisses. Moosbrunn war "frei".

1861 wurde Moosbrunn zur Gänze eingeäschert.

1864 ist das Gründungsjahr der Glasfabrik Marienhütte.

1876 wütete ein großer Sturm und der Dreihundelturm war eingestürzt. Die Hundsköpfe waren eine Zeitlang in der Friedhofsmauer eingemauert.

1878 wollte man nach größeren Zubauten einen Ofen eigener Bauart in der Glasfabrik bauen. Dieser Bau verschlang so viele Summen, dass der Betrieb eingestellt werden musste.

1884 wurde die Glasfabrik nach vielen Bemühungen wieder in Betrieb gesetzt. Doch leider nach 2 Jahren wieder geschlossen.

1910 ist dann die Fabrik im Besitz der Firma Wohlfahrt. Seitdem sind die Schicksale der Fabrik sehr wechselhaft. Große Nachfrage, großer Umsatz und dann wieder Sperre.

1989 Urkundliche Verleihung des Gemeindewappen


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